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Zahnarztpraxis Oliver Oettrich
Praxis

September 2018 – Implantate bei Knochenrückgang?

Für den festen Halt der künstlichen Zahnwurzeln ist es wichtig, dass der Kieferknochen im betreffenden Abschnitt über eine Mindesthöhe und -breite verfügt.

Dies ist nicht bei allen Patienten gegeben, zum Beispiel, weil ihr Kieferknochen von vornherein nicht stark genug ausgeprägt ist oder sich im Lauf der Zeit zurückgebildet hat. Letzteres ist oft die Folge von seit langem vorhandenen Zahnlücken: Wenn Zähne fehlen, wird ein Teil des darunter befindlichen Kieferknochens wegen der fehlenden Belastung nach und nach abgebaut. Dieser Effekt tritt auch beim langjährigen Tragen von herkömmlichen Teil- und Totalprothesen, teilweise sogar bei Brücken auf. Weiterhin kann der Knochen als Folge einer Entzündung wie der Parodontitis geschädigt oder geschrumpft sein.

Früher mussten Patienten in diesen Fällen auf Implantate verzichten. Heute stehen moderne Knochenaufbauverfahren zur Verfügung, mit denen die nötigen Voraussetzungen in aller Regel geschaffen werden können.

Die Knochenaufbaubehandlung

Generell wird für den Knochenaufbau an der gewünschten Stelle körpereigenes Knochenmaterial, gut verträgliches Ersatzmaterial oder eine Mischung aus beiden Varianten eingefügt. Dazu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, wobei sich die Auswahl des Verfahrens danach richtet, wie viel Knochen fehlt, an welcher Stelle Implantate gesetzt werden und ob der Knochen erhöht oder verbreitert werden soll.

Die Implantation der künstlichen Zahnwurzeln wird nach Einheilung des eingebrachten Knochens durchgeführt. In einigen Fällen ist das gleichzeitige Setzen der Implantate mit dem Knochenaufbau möglich.

Knochenaufbau nötig oder nicht?

Bei vielen Patienten ist genügend Knochen für den Halt von Implantaten vorhanden und ein Knochenaufbau daher nicht nötig. Ob der vorhandene Knochen im konkreten Fall ausreicht, wird bei jedem Patienten individuell im Rahmen der Voruntersuchung geklärt.

Sie haben Fragen zu Implantaten oder zum Knochenaufbau? Wir informieren Sie gern.

 

Zur nächsten September-News: Weltkopfschmerztag am 5. September